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Einmal Marielyst immer wieder Marielyst

Im Herbst 1990 machten sich Kalus und Brigitta Wunder aus Potsdam mit ihrem Trabant zum ersten Mal auf den Weg Richtung Seeland, Møn und Lolland-Falster. seitdem fahren sie die Strecke nach Marielyst auf Falster jedes jahr mindestens inmal. Sie lieben die unendlichen Sandstrände, die Ruhe, die frische Meeresbrise unde die Herzlichkeit der Menschen.


An der milden Ostsee gelegen, aber ein neues Reiseziel und von Potsdam aus gut zu erreichen – das waren die Wünsche, die Brigitta und Klaus Wunder im Jahr 1990 an ihr Urlaubsziel hatten. Noch vor der offiziellen deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 plante das Ehepaar Wunder seine erste Reise ins westeuropäische Ausland nach dem Fall der Mauer im November 1989. Doch die Buchung der Reise gestaltete sich
noch schwierig – aus der ehemaligen DDR konnten sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Dänemark anrufen. Um die Unterkunft in Marielyst auf der ostdänischen Insel Falster, auf die sie durch eine Anzeige in einer westdeutschen Tageszeitung aufmerksam geworden waren, telefonisch
zu buchen, war zunächst eine Fahrt nach Westberlin nötig ...

Abenteuer Falster
Auch die Überfahrt nach Gedser auf Falster war ein kleines Abenteuer,
schließlich war der Kai im Rostocker Hafen noch ein Provisorium und der Ablauf der Fährüberfahrt noch nicht so eingespielt wie heute. Aber an die erste Fahrt nach Marielyst erinnern sich die beiden gerne zurück. Immerhin war es der Beginn einer großen Begeisterung für den beliebten Ferienort an der Ostseeküste, in den sie seitdem jedes Jahr – meist im Oktober – für einige Wochen zurückkehren. Vor allem der kilometerlange
Sandstrand und die Landschaft hinter dem Deich sind für die aktiven Wanderer ein Paradies. „Auf dem Deich markieren auf einer Länge von etwa 15 Kilometern Steine jeden Kilometer. Während unserer Aufenthalte in Marielyst versuchen wir, jeden der Steine einmal zu passieren“, berichtet Klaus Wunder. Hektik kommt trotzdem nicht auf, schließlich sind es gerade Ruhe und Gelassenheit, die Brigitta und Klaus Wunderlich an Landschaft und Menschen so schätzen. Sind die beiden nicht ›per pedes‹ unterwegs, steht sicher eine Fahrradtour auf dem Programm. Oder ein Bad in der Ostsee – im dänischen Oktober eine erfrischende Angelegenheit. „Aber einmal Eintauchen geht immer“, so Brigitta Wunder.

Typisch dänisch
Zum echten Dänemarkurlaub gehört für Brigitta und Klaus Wunder ein dänisches Ferienhaus. „Die Häuser sind gemütlich und komfortabel eingerichtet, meist mit Kamin und viel warmem Holz“. Und es gibt genug Platz, damit auch mal eines der Enkelkinder herumtoben kann. Denn auch die jüngste Generation ist von der verwunschenen Natur rund um Marielyst und dem überdimensionalen ›Sandkasten‹ am Meer längst begeistert. Zwar hat sich Marielyst in den beiden Reisejahrzehnten, die Familie Wunder schon hierher kommt, gewandelt. Neue Ferienhäuser wurden gebaut, neue Attraktionen sind entstanden. „Unverändert ist aber die herzliche, dänische Atmosphäre und die tolle Natur, die uns immer wieder
hierher zieht.“
Mittwoch, Juli 22 2009
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