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Malerhof

Eine kreative Familie im Pakt mit der Natur

Im Jahr 1934 verließ der Künstler Sigurd Swane zusammen
mit seiner Familie den Kopenhagener Vorort Hellerup,
um ein neues Leben in Einklang mit der Natur zu
beginnen. Das neue Heim der Familie, der Malerhof (dän.
Malergården), wurde nach Zeichnungen seiner Frau Agnete
errichtet – mit einem großen Wohnareal, einem geräumigen
Atelier und Gebäuden für die Landwirtschaft. Viele
Jahre wohnte die Familie wie in einem kleinen, friedlichen,
sich selbst versorgenden Paradies, nur unterbrochen von
Reisen nach Spanien und Portugal 1947–67.

Die Swanes wurden in ganz Dänemark bekannt, als Gyda Ulldal Fernsehsendungen über die Familie auf dem Malergården ausstrahlte.

Sigurd Swane (1879–1973) war einer der großen dänischen Maler. Und einer der wenigen, der von seiner Kunst leben konnte. Swanes Zuhause war auch für andere große Künstler dieser Zeit ein Freiraum.
Agnete Swane war ebenfalls mit unglaublich kreativen Fähigkeiten gesegnet. Sie wäre gern Architektin geworden, aber ihr Vater war dagegen, weil dies für ihn kein Beruf für Mädchen war. Dennoch entwarf sie drei der Häuser, die die Familie bewohnte.

Sigurd und Agnete bekamen drei Kinder: Hanne, Gerda und Henrik. Henrik ist heute der letzte Swane und wohnt zu seiner großen Freude im Ostflügel des Malergården, dem Zuhause seiner Kindheit.

Henrik, heute 80 Jahre alt, fotografiert immer noch sehr viel, bis zu 5.000 Bilder im Jahr. Seine große Leidenschaft sind Dias. Henrik gilt auch als kleiner „Lumpensammler“, vor allem alte Radios hat er viele.

Am 1. April 2004 wurde der Malergården wie von Gerda Swane testamentarisch verfügt Teil des Odsherreds Kunstmuseums. Seit 2005 ist das Haus für Besucher geöffnet.

Mehr über der Malerhof lesen Sie hier
Dienstag, Juni 16 2009

Wussten Sie, dass …

… es in Scheune und Stall ein Café gibt? Ein Video
erzählt die Geschichte des Malergårdens.
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